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Tötungsdelikt in Limburg an der Lahn

Am 25. Oktober 2019,  war die Stadt Limburg Schauplatz eines Mordes, bei dem eine Tunesierin ums Leben kam, beim Beschuldigten handelt es sich um den Ehemann des Opfers. Er wurde nach ärztlicher Behandlung dem zuständigen Richter beim Amtsgericht in Limburg vorgeführt. Es wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen, worauf der Beschuldigte einer Justizvollzugsanstalt zugeführt wurde.

Das Generalkonsulat der tunesischen Republik in Bonn hat in Abstimmung mit den deutschen Behörden die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Kinder des Ehepaares ergriffen. Sie sind in einem Kinderschutzzentrum untergebracht, wo sie von Psychologen betreut werden.

Das Generalkonsulat hat die konsularische Betreuung des Falls übernommen, Kontakt zur Familie des Opfers aufgenommen und mit der Organisation der Überführung des Leichnams nach Tunesien begonnen.

Anuga 2019

 

Zum 22. Mal in Folge nimmt Tunesien unter der Leitung von Cepex an der Anuga teil, die der globalen Lebensmittelindustrie gewidmet ist und vom 5. bis 9. Oktober in Köln stattfand. Eine Ausgabe, bei der Tunesien einen neuen Ausstellerrekord (42) aufstellte und ein aktionsreiches Programm zusammenstellte.

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2te Runde der Präsidentschaftswahlen 2019

 

Die zweite Runde der tunesischen Präsidentschaftswahlen wird am 11, 12, und 13. Oktober 2019 stattfinden

Die Wahllokale sind, je nach Registrierung der Wähler des Konsularbezirks, wie folgt :

- Godesberger Allee 103, 53175 Bonn

- Kaiserstraße 44, 60329 Frankfurt am Main (Tunisair Direktion)

Datum : Freitag, Samstag und Sonntag 11., 12. und 13 . Oktober 2019 von 08H00 bis 18H00

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Tunesischer Tag / offene Einladung

 

Beim nächsten „Offenen Treff“ am Sonntagnachmittag, 16. Juni, heißt es „Lama Tunsia !“. Die in unserem Konsularbezirk lebenden Tunesier sind zu einem abwechslungsreichen Programm herzlich eingeladen. Bei Tunesische Köstlichkeiten und Musik werden wir unsere bisherige Arbeit und künftige Ziele vorstellen. Für Kinder ist an diesem Nachmittag ein Kinderprogramm vorgesehen.

Datum : Sonntag, den 16.06.2019 ab 14h00

Ort : Godesberger Allee 103, 53175 Bonn

Einladung

 

Das Generalkonsulat der Tunesischen Republik in Bonn, gibt hiermit bekannt, dass eine Delegation bestehend aus Herrn Ramzi Ben Fraj, Präsident des Ausschusses für Angelegenheiten der im Ausland lebenden Tunesier, Vetretern von Tunisair, CTN, OTE sowie Vertretern der tunesischen Zollverwaltung,  zu einer öffentlichen Informationssitzung über die Logistics, Zollprivilegien und Dienste für die im Ausland lebenden Tunesier,  einlädt

 

Datum : Samstag, den 15.06.2019 ab 15h00

Ort : Liegnitzer Str. 14, 53119 Bonn-Tannenbusch

Screenshot_2019-05-31 Antrittsbesuch des

Antrittsbesuch des tunesischen Generalkonsuls im Essener Rathaus

08.05.2019

 

Der tunesische Generalkonsul Hafedh Ben Romdhane wurde gemeinsam mit Mouna Messadi-Gharbi, Vorsitzende des Deutsch-Tunesischer Vereins für Familien und Kultur, vom Oberbürgermeister Thomas Kufen im Essener Rathaus begrüßt.

Der Generalkonsul nutzte die Gelegenheit, um den Stadtoberhaupt näher kennenzulernen und mit ihm über die weitere Zusammenarbeit zu sprechen. Beide stellten heraus, dass man "insbesondere bei den Themen Gesundheit und erneuerbare Energien zukünftig Synergien nutzen" könne.

Anträge auf Ausstellung von tunesischen Personalausweisen

10. bis 20.04.2019

Das Generalkonsulat der tunesischen Republik in Bonn gibt hiermit bekannt, dass Anträge auf Ausstellung von tunesischen Personalausweisen vom 10ten bis zum 20.04.2019 gestellt werden können. Hierfür steht ein Team des Innenministeriums zur Verfügung.

Für weitere Fragen rufen Sie bitte folgende Rufnummer an : 0228-8489600.

Ebenso steht dieser Dienst zur Verfügung während des Konsulartages in Essen (14.04.2019).

Konsulartage (Essen / Frankfurt)

 

Um unsere Konsulardienste den tunesischen Staatsangehörigen näher zu bringen, veranstaltet das hiesige Generalkonsulat einen Konsulartag (Passanträge, Konsularkarten, usw...)  am :

Sonntag, 14. April 2019  (09H00-15H00) in : 

AWO Essen

Pferde Markt 5

D-45127 Essen

Sonntag, 28. April 2019 (09H30-15H30) in : 

Saalbau Gallus (Großer Saal - Etage 1)

Frankenallee 111

D-60326 Frankfurt am Main

Bekanntmachung : Registrierung für die Pilgerfahrtsaison 2019

29.03.2019 - 15.05.2019

Die Gesellschaft für Nationale Dienstleistungen und Beherbergungen (SNR), die seitens des tunesischen Staates mit dem organisatorischen Teil der Pilgerfahrt (Hadj) beauftragt wurde, gibt alle tunesischen Gemeinden im Ausland bekannt, dass die Registrierung in der Pilgerliste (Pilgersaison 2019), zu ihren Gunsten oder zu deren Angehörigen mit Wohnsitz in oder außerhalb Tunesien, begonnen hat. Für das Registrierungsverfahren  bitte auf link: http://www.snr-tunisie.com anklicken.

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Einladung

Anlässlich des Besuches des Herrn tunesischen Ministers für Migration und für die im Ausland lebenden Tunesier, Radhouane AYARA , beehrt sich das Generalkonsulat der Tunesischen Republik in Bonn, Sie als Gäste zu einem Treffen einzuladen.

 

Datum : Samstag, den 23.03.2019 ab 15h00

Ort : Kreuzerstr. 5-7, 50672 Köln

Für weitere Fragen steht Ihnen die Sozialabteilung unter der Tel. Nummer : 0228-8489650 zur Verfügung

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Einladung

 

Das Generalkonsulat der Tunesischen Republik in Bonn, gibt hiermit bekannt, dass eine Delegation bestehend aus Herrn Ramzi Ben Fraj, Präsident des Ausschusses für Angelegenheiten der im Ausland lebenden Tunesier, dem Abgeordneten im tunesischen Parlament Herrn Yassin Ayari sowie Vertretern der tunesischen Zollverwaltung,  zu einer öffentlichen Informationssitzung über die Zollprivilegien und Dienste für die im Ausland lebenden Tunesier  einlädt

 

Datum : Dienstag, den 19.03.2019 ab 17h00

Ort : Oppelner Str. 130, 53119 Bonn

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Antrittsbesuch des Generalkonsuls im Saarland

 

Im Rahmen des Antrittsbesuches bei der Regierung des Saarlande am 15.01.2018, begrüßte Herr Staatssekretär Roland Theis den Generalkonsul der Republik Tunesien, Hafedh Ben Romdhane. Nach der offiziellen Begrüßung erörterten beide Gesprächspartner die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen dem Saarland und Tunesien. Bei diesem Anlass, gab der IHK Vize-Präsident Herr Hempel zu Ehren Herrn GK Ben Romdhane ein Business-Lunch, an dem Vertreter der saarländischen Wirtschaft teilnahm. Das Saarland gehört zu den aussichtsreichen Märkten für die Branchen Automobilzulieferung, Lebensmittelverarbeitung und Industrieausrüstung.

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Einladung

Anlässlich des 8ten Jahrestages der tunesischen Revolution, beehrt sich das Generalkonsulat der Tunesischen Republik in Bonn und im Namen der teilnehmenden tunesischen Vereine, Sie als Gäste zu einem Empfang einzuladen.

 

Datum : Sonntag, den 20.01.2018 ab 14h00

Ort : Kreuzerstr. 5-7, 50672 Köln

Für weitere Fragen steht Ihnen die Sozialabteilung unter der Tel. Nummer : 0228-8489650 zur Verfügung

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Mootez Amri vermisst!

 

Durch Mitstudenten und seine Familie in Tunesien wurde der tunesische Student am 06. Dezember 2018 vermisst gemeldet. Er hatte für den gleichen Tag einen Flug mit Tunis Air von Düsseldorf nach Tunis gebucht. Durch einen Mitstudenten wurde er auch zum Flughafen gefahren, wo er auch den Sicherheitscheck passierte, dann aber aus nicht bekannten Gründen den Flug doch nicht antrat.

Der Vermisste wurde dann am gleichen Tag von einem Zeugen nochmals am Düsseldorfer Rheinufer, Bereich Robert-Lehr-Ufer, gesehen.

Dort blieb auch sein Rucksack mit Laptop, I-Phone, Bankkarten und Studentenausweis zurück.

Personenbeschreibung / Besondere Hinweise:

Er ist ca. 179cm groß und schlank, hat kurze schwarze Haare, trägt einen Vollbartund hat im linken Ohr einen Ohrstecker. Er ist mit einer schwarzen Steppjacke bekleidet. 

Gesuchte Hinweise:

Wer kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?

Hat ihn jemand gesehen?

Sachbearbeitende Dienststelle:

Kriminaldirektion Koblenz, K1

Tel.: 0261-1032614

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CTN :Die Freischaltung der Sommersaison 2019 wird voraussichtlich am 13.12.18 stattfinden.

 

Bei der Buchungseröffnung werden alle Abfahrten zum günstigen (Kontingentierten) Frühbucher-Tarif "Amitié" angeboten.

 

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TH Köln-Absolventen vermitteln nordafrikanische Programmierer an Startups

Think.iT – ein Unternehmen von Absolventen der TH Köln – vermittelt nordafrikanische Programmierer an Startups und Unternehmen. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen, das von Mehemed Bougsea, Amel Abid und Joscha Raue gegründet wurde, 35 Programmierinnen und Programmierer.

 

Das junge Unternehmen Think.iT, das von Amel Abid sowie Mehemed Bougsea und Joscha Raue, beide Absolventen der TH Köln, gegründet wurde, vermittelt nordafrikanische Programmierer an Unternehmen. “Tunesien hat ein sehr gut ausgebautes Bildungssystem und rund ein Drittel der Hochschulabsolventinnen und -absolventen macht einen Abschluss im Tech-Bereich. Damit diese hoch qualifizierten jungen Menschen ihr Heimatland nicht verlassen müssen und ihr Know-how und ihre Gehälter dort verbleiben, vermitteln wir sie in Teams internationaler Tech-Unternehmen“, erklärt Gründer Raue das Konzept des Startups. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 35 Programmierinnen und Programmierer und integriert diese in Startups und Tech-Unternehmen.

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Tunisair Black Friday 2018

Flüge von Düsseldorf nach Tunis, Hin und Rückflug für 199,-€*

Flüge von Düsseldorf nach Monastir und Djerba Hin und Rückflug für 149,-€*

*Vorbehaltlich Verfügbarkeit : Buchbar bis zum 26.11.2018

- Aufenthaltsdauer : Mindestens 3 Tage, Maximum 15 Tage.

-Für Abflüge vom 23.11.2018 / letzter Rückflug am 30.03.2019

unter www. tunisair.com

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Vom Gießener Rathaus aus bis nach Tunesien

 

Digitale Ausstellung mit Motiven aus der historischen Stadt Kairouan wird am Donnerstagabend um 19 Uhr im Gießener Rathaus eröffnet. Im November gibt es ein vielfältiges interkulturelles Begleitprogramm.

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Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls von Tunesien

 

Anlässlich des Antrittsbesuchs bei den THW in Bonn, wurden die wichtigsten Themen der Deutsch-Tunesischen Zusammenarbeit bezüglich der Katastrophenschutzes und der technischen Hilfe ausführlich erörtert.

Der Referatsleiter Ausland des THW, Herr Buchmüller  empfing am 30.10.2018 in der Zentrale in Bonn Herrn Generalkonsul  Ben Romdhane. Die zuständige Projektleiterin Tunesien, Frau Simone Weber hat dabei eine umfassende Präsentation der bisherigen durchgeführten Projekte vorgetragen.

Besuch des Ministers für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Dr. Joachim Stamp

Im Rahmen der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Tunesien und dem Land NRW, empfing der Generalkonsul am Samstag, 08. Juli 2018 Herrn Minister Dr. Stamp zu einer freundschaftlichen Unterredung.

Mobile Anwendung "Smart Traveller"

Die Anwendung "Smart Traveller" wurde unter der Aufsicht einer Arbeitsgruppe der Generaldirektion des tunesischen Zolls in Abstimmung mit dem ICMPD-Büro in Tunis entwickelt. Sie enthält eine große Menge an Informationen und praktische Empfehlungen zu den Verfahren und Zollvorschriften, die Reisende (auch im Ausland lebende tunesische Staatsangehörige) betreffen oder den sie folgen müssen. Die Entwicklung dieser mobilen Anwendung ist Teil des "Unterstützungsprogramms für die tunesische Regierung im Bereich Integriertes Grenzmanagement", das von der Europäischen Union und der Schweizerischen Eidgenossenschaft finanziert und vom ICMPD umgesetzt wird. "Smart Traveller" steht im App Store und bei Google Play zum Download bereit.

Konsulartage (Düsseldorf / Frankfurt)

 

Um unsere Konsulardienste den tunesischen Staatsangehörigen näher zu bringen, veranstaltet das hiesige Generalkonsulat einen Konsulartag (Passanträge, Konsularkarten, usw...)  am :

Sonntag, 27. Mai 2018  (09H00-15H00) in : 

Volkshochschule

Bertha-von-Suttner-Platz 1 (Saal 2)

40227 Düsseldorf

Sonntag, 03. Juni 2018 (09H00-15H00) in : 

Gewerkschaftshaus

Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77

D-60329 Frankfurt am Main

Austausch von Straßenlaternen zwischen den Partnerstädten Köln und Tunis

Der erste Internationalen Tag des Lichts am Mittwoch, 16. Mai 2018, brachte die bereits 54 Jahre anhaltende Städtepartnerschaft zwischen Köln und Tunis zum Leuchten. Um 20.30 Uhr weihte Bürgermeister Dr. Ralf Heinen gemeinsam mit dem Tunesischen Generalkonsul in Bonn, Hafedh Ben Romdhane, , sowie Vertretern der Vereine "Collumina" und "Voices of Jasmine" eine Laterne aus Tunis auf dem Rudolfplatz ein.

Im Rahmen des zweiteiligen Kunstprojektes "In Between Lights - Zwischen den Lichtern" der Künstlerin Lia Sálie wurde eine Original Straßenlaterne vom historischen Platz Beb Bhar aus Tunis auf dem Rudolfplatz eingeweiht. Beide Plätze sind durch ihre alten Stadttore von historischer Bedeutung: Bab El Bhar, auch Tor des Meeres oder das Tor Frankreichs genannt, markiert dort den Übergang der arabischen Altstadt zum europäischen Viertel der tunesischen Hauptstadt. Die Hahnentorburg in Köln war das Westtor der historischen Altstadt. Beide Plätze sind somit von zentraler Bedeutung für ihre Städte wie auch die Städtepartnerschaft für beide einen hohen Stellenwert hat. Ihren kulturellen und historischen Kontext bringen die Laternen an den neuen Standort mit. Themenfelder wie Kolonialismus und Migration werden berührt und stellen so auch eine Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft her.

Mitte des Jahres wird eine originale Laterne vom Rudolfplatz über das Mittelmeer nach Tunis geschickt, wo sie am 6. September 2018 im Rahmen des tunesischen Lichtkunstfestivals "Interference" auf dem Platz Beb Bhar mit einer Delegation aus Köln eingeweiht wird.

Über 30 Akteure aus Deutschland und Tunesien sind an der Realisierung des Laternenaustauschs beteiligt. Das Projekt wurde maßgeblich von dem Städtepartnerschaftsverein "Voices of Jasmine" in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln unterstützt. Unter den 22 internationalen Städtepartnerschaften Kölns ist die zu Tunis eine der lebendigsten.

Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls von Tunesien

Am 07. Mai 2018 besuchte der neue Generalkonsul der Tunesischen Republik, Hafedh Ben Romdhane, die Bürgermeisterin von Bonn-Bad Godesberg.

 

Bei dem Besuch tauschten sich der Generalkonsul und Bürgermeisterin Simone Stein-Lücke unter anderem über die gemeinsamen wirtschaftlichen Beziehungen und die Situation der Bonnerinnen und Bonner mit tunesischen Wurzeln aus.

Banque de l´Habitat in Düsseldorf

28.04.2018 (15h00 - 18h00)

 

Im Rahmen der Präsentation der Immobilienprogramme für die tunesischen Staatsbürger im Ausland, veranstaltet die Banque de l´Habitat einen Info-Tag (Samstag, 28.04.2018 zwischen 15h00 und 18h00) in den Räumen der Volkshochschule Düsseldorf (Saal2 / Bertha-von-Suttner-Pl. 1, 40227 Düsseldorf).

Bekanntmachung : Registrierung für die Pilgerfahrtsaison 2018

19.04.2018 - 16.05.2018

Die Gesellschaft für Nationale Dienstleistungen und Beherbergungen (SNR), die seitens des tunesischen Staates mit dem organisatorischen Teil der Pilgerfahrt (Hadj) beauftragt wurde, gibt alle tunesischen Gemeinden im Ausland bekannt, dass die Registrierung in der Pilgerliste (Pilgersaison 2018), zu ihren Gunsten oder zu deren Angehörigen mit Wohnsitz in oder außerhalb Tunesien, begonnen hat. Für das Registrierungsverfahren  bitte auf link: http://www.snr-tunisie.com anklicken.

Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls von Tunesien

Am 20. April 2018 besuchte der neue Generalkonsul der Tunesischen Republik, Hafedh Ben Romdhane, die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

 

Bei dem Besuch tauschten sich der Generalkonsul und Oberbürgermeisterin Henriette Reker unter anderem über die bestehende Städtepartnerschaft Tunis-Köln und die  Möglichkeiten zum Ausbau der bestehenden Freundschaft zwischen beiden Städten

Banque de l´Habitat in Bonn

24.04.2018 - 28.04.2018

 

Im Rahmen der Präsentation der Immobilienprogramme für die tunesischen Staatsbürger im Ausland, veranstaltet die Banque de l´Habitat Info-Tage in den Räumen der Generalkonsulat der tunesischen Republik in Bonn.

Anouar Brahem / Schloss Diersfordt - Sommerton Festival, Duisburg

31.08.2018

 

Der tunesische Oud-Virtuose Anouar Brahem ist seit jeher ein Brückenbauer zwi- schen Kontinenten, Kulturen und Traditionen. Fernab aller Klischees der arabischen Musikwelt entwickelte er den Oud, die orientalische Kurzhalslaute, zu einem Solo- instrument. Elegant vermischt er seine ureigene Vorstellung von zeitgenössischer, arabischer Musik mit Jazz und musikalischen Einflüssen aus aller Welt. „Gemeinsam klingen die vier Musiker wie ein einziger menschlicher Körper, der mit unterschiedlichsten Saiten bespannt ist.“

Länderabend Tunesien

23.03.2018

Im Rahmen der Wirtschaftsförderung Tunesiens, organisierte das tunesische Generalkonsulat in Bonn in Zusammenarbeit mit dem Colloquium Humanum e.V., dem Büro der FIPA in Köln und dem tunesischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt, ein wirtschaftlicher  Abend in Bonn.

Während dieser Veranstaltung gab der Generalkonsul, Hafedh Ben Romdhane,  einen Einblick in die politische und wirtschaftliche Lage im heutigen Tunesien und die künftige Rolle der tunesischen Diplomatie. Er präsentierte das Geschäftsklima und die Investitionsmöglichkeiten, die die deutschen Investoren in Tunesien angeboten werden.

Rathausfoyer der Stadt Kempen

15.03.2018 - 27.03.2018

Mouldi Bejaoui stellt Werke im Rathausfoyer aus. Der gebürtige Tunesier Mouldi Bejaoui widmet sich seit 2015 der Malerei. Dabei sieht er seine Bilder als ein körperliches Vergnügen und Bedürfnis, großflächige und farblich nicht vorhersagbare Bewegungsabläufe zu erzeugen. Dies wird auch besonders in seiner Reihe "Damen mit Hut" deutlich. Die Ausstellung kann während den normalen Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden.

Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls von Tunesien

Am 14. Februar 2018 besuchte der neue Generalkonsul der Tunesischen Republik, Hafedh Ben Romdhane, die IHK Düsseldorf.

 

Tunesien wirbt um Investoren und kann dabei auf ein verbessertes Investitionsgesetz und einen hohen Bedarf an Investitionen in die Infrastruktur (Wasser, Abwasser, Meerwasserentsalzung, Abfallbehandlung, erneuerbare Energien) verweisen.

 

Kunstmuseum Bonn

Versiegelte Zeit

26.10.2017 - 28.01.2018

 

Die Ausstellung „Versiegelte Zeit“, die Mittwochabend im Kunstmuseum Bonn eröffnet wird, beginnt mit einem starken akustischen Einstieg. In der Videoinstallation „No“ befindet sich ein (unsichtbarer) Vorbeter im ritualisierten Gespräch mit seiner Gemeinde, die auf sämtliche seiner Fragen mit einem kollektiv gesungenen „No“ antwortet. Der Kontext, das hört man langsam heraus, ist kein religiöser sondern ein höchst weltlicher, denn hier wird der Fragenkatalog, der bei der Einreise nach Großbritannien beantwortet werden muss, „heruntergebetet“.

Fragen nach terroristischen Taten, zwielichtigem Charakter oder begangenen Verbrechen, die wir, ob Terrorist oder nicht, selbstverständlich mit Nein beantworten. Nadia Kaabi-Linke ist mit dieser Arbeit eine eindrückliche Metapher auf bürokratisch gesteuerte Mechanismen gelungen, eine Art Gebet, mit dem ein Land das Böse abwehren will.

Die 1978 geborene Künstlerin wuchs in Tunis, Kiew und Dubai auf, studierte Kunst an der Pariser Sorbonne und lebt seit Jahren in Berlin. Für ihre Arbeiten, die sie mit ihrem Mann Timo gemeinsam entwickelt, ist das nicht unerheblich, denn immer wieder bezieht sie sich auf verschiedene Kulturen, Orte und historische Zusammenhänge, deren Spuren bis in die Gegenwart reichen. Etwa die Arbeit „Modulor III“, die in Umrissen an Boden und Wand die Größen von unterschiedlichen Gefängniszellen in Deutschland, darunter die JVA Tegel, Buchenwald, Hohenschönhausen, die JVA Moabit und das Landesbehördenhaus in Bonn, festhält.

Dazwischen die „modular carcerale“ mit einer Größe von 2,54 Meter in Länge, Breite und Höhe, die der Architekt Guillaume Giller als Standard für ein französisches Gefängnis entwarf. Als Anregung diente ihm das von Le Corbusier entwickelte Proportionssystem Modulor, das eine am Maßstab des Menschen orientierte Architektur begünstigen sollte.

„Versiegelte Zeit“ ist eine mit insgesamt 14 Werken, einige davon eigens für Bonn geschaffen, von Barbara Scheuermann kuratierte Ausstellung und es ist der erste große institutionelle Auftritt für Nadia Kaabi-Linke in Deutschland – den man nicht verpassen sollte.

„Parkverbot“ heißt eine mit stacheliger Taubenabwehr überzogene und damit unbenutzbare Parkbank. Ein Symbol für die aktuelle deutsche Willkommenskultur? Möglich, aber die Arbeit stammt aus 2010, als Flüchtlinge noch kein Thema waren. Vielleicht, meint Nadia Kaabi-Linke mit einem Schmunzeln, sei die Bank auch einfach nur die Revanche für die Tauben, die sich nirgends niederlassen dürfen. Auf der „Nervösen Bank“ dagegen sollte man unbedingt Platz nehmen. In der vermeintlich normalen Museumsbank ist in Wahrheit das nervöse Wippen und unregelmäßige Klopfen gespeichert, mit dem Wartende an Flughäfen und anderswo ungeduldig ihre Zeit vertreiben. Nun gibt die Bank diese Nervosität des modernen Menschen an den nichtsahnenden Museumsbesucher weiter. Die Arbeiten von Nadia Kaabi-Linke haben stilistisch und formal kaum Ähnlichkeiten; ihre Suche nach den Spuren von Geschichte und Geschichten führt sie zu den unterschiedlichsten Materialien und Techniken. Mit einem wunderbaren Sinn für die effektvolle Inszenierung, die zugleich klar und rätselhaft ist und deshalb neugierig macht, entlässt sie den Betrachter in eine anregende Auseinandersetzung mit ihren Werken.

Quelle : General-Anzeiger-bonn.de

Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. - Galerie Arabeske | Dossenheimer Landstraße 69, 69121 Heidelberg

Dienstag, 5. September 2017 | 19.30 Uhr | Einlass 19.00 Uhr

12 € | ermäßigt 8 € - Infos & Tickets unter info@arabischekultur.de (begrenzte Anzahl von Plätzen)

Nach seinem Studium der Musikwissenschaft am Konservatorium in seiner Heimatstadt Kairouan (2005 bis 2009), erwarb Mohamad Al-Amine Qalai 2011 das " Nationale Arabische Musik-Diplom"  (Nationale Diplom Interpretation) für seine Kunstfertigkeit auf dem Qanun als Instrument.
Seitdem nahm Qalai an zahlreichen Festivals teil und erhielt bereit 2006 erste Auszeichnungen u.a. "Festival junger Musiker" in El-Kram, "Festival junger Virtuosen" in Ennejma Ezzahra, Tunesien.

Zahlreiche Konzerte außerhalb seiner Heimat folgten u.a. in Italien, in der Türkei (Meisterklasse bei Göksel Baktagir), in Frankreich, wo er als erster Qanunspieler am "Internationalen Treffen der keltischen Harfe" und in Algerien am „Internationalen Symposium der Qanun“, unter der Leitung von Göksel Baktagir, teilnahm.

Im Februar 2017 partizipierte er an dem musikalischen Projekt "Fusion zwischen Jazz und orientalischer Musik (Projet Remix)" mit Musikern aus Tunesien und Studenten der Musikschule von Tourcoing, Frankreich.

Mohamad Al-Amine Qalai ist festes Mitglied verschiedener Ensembles wie dem Tunesischen Symphonie-Orchester, welches ein Gitarrenkonzert Vivaldis, angepasst für Qanun, aufführte. Dieses Konzert wird in Tunesien als eines der ersten dieser Art betrachtet.

Neben den traditionellen Formen der tunesischen Musik, komponiert Qalai mittelalterliche, barocke, klassische Musik sowie Jazz für den Qanun. 2012 veröffentlichte er sein erstes Buch mit einer Sammlung von 57 seiner eigenen Kompositionen.

Die tunesische Musik als Erbin osmanischer und arabisch-andalusischer Traditionen, ist die reiche Frucht einer Verschmelzung.

In Tunesien führte die Entwicklung eines einzigartigen Repertoires und Stiles zu einer Musikform, die "Bashraf" (Einführung) genannt wird. Sie unterscheidet sich in Ausführung und Struktur von seinem osmanischen Vorfahren, dem "Peşrev".

Die tunesischen Bashrafs sind instrumentale Präludien, die gewöhnlich zu Beginn eines musikalischen Programms gespielt werden. Ihre musikalische Rolle ist es, die Skala und Stimmung der jeweiligen Suite von instrumentaler und vokaler Musik vorzustellen.

Die hier vorgestellte Rezitation von Duos, jeweils Qanun ("Kastenzither") mit Violine, Percussion oder Klarinette, ist ein besonders neues Arrangement in der tunesischen Musiklandschaft.
Diese Darbietung fügt, wie ein leichter Sommerwind, dem schimmernden Geschmeide der arabisch-andalusischen Tradition eine neue Perle hinzu.

Aktuell ist Mohamad Al-Amine Qalai als Dozent und Künstler bei der "Orientalischen Sommer Musikakademie" in Sulzburg aktiv.

Weitere Infos zu Mohamad Al-Amine Qalai und der Bedeutung der tunesischen Musiktradition:
Portrait des Heidelberger Filmemachers Eduardo Serrano | şehnaz buselik by mohamed amine kalai | Antonio Vivaldi D major Concerto RV 93 with the Qanun | Parfum de Gitane
"Zentrum für arabische und mediterrane Musik" in Sidi Bou Said, Tunis
Weitere Infos zu den Workshops und den Konzerten der aktuellen  7. Oriental Music Summeracademy in Sulzburg - 31.8. – 3. September 2017 mit ausgezeichneten Künstlern aus der arabischen Welt.

 

Tunisair fliegt wieder nach Monastir

 

Frankfurt, im August 2017 – Nach sechs Jahren Pause fliegt Tunisair ab dem 04. November 2017 von Deutschland wieder den Flughafen Monastir an. Die Flüge starten ab Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und München immer samstags. Ab Berlin-Schönefeld geht es sonntags nach Monastir, und das bereits ab dem 29. Oktober 2017. Eingesetzt werden auf den Strecken Maschinen vom Typ Boeing 737 in denen 126 Passagiere Platz finden. Der weiter nördlich gelegene Flughafen Enfidha wird ab der Wintersaison nicht mehr von Tunisair angeflogen.

Kunstmuseum Bonn

bis Anfang November: Di-So 11-18, Mi bis 21 Uhr

 

Völlig begeistert schreibt August Macke seiner Frau Elisabeth am 10. April 1914 aus Tunis: "Ich habe heute schon sicher 50 Skizzen gemacht. Gestern waren es 25. Es geht wie der Teufel, und ich bin in einer Arbeitsfreude, wie ich sie nie gekannt habe", schwärmt er, "die afrikanische Landschaft ist noch viel schöner wie die Provence". Wenige Tage später notiert er in sein Tagebuch: "Früh vor der Stadt gemalt, leicht zerstreutes Licht, mild und klar zugleich." Am 13. April besuchen Macke und seine Reisegefährten Paul Klee und Louis Moilliet am Nachmittag Sidi Bou Said, wo wahrscheinlich das hier abgebildete Aquarell mit dem "Blick auf eine Moschee" entstand.

Ein wunderbares Blatt von einer strahlenden Farblichkeit das von dem Kontrast der symmetrischen Eingangssituation, hingetupften Figuren und asymmetrisch gruppierten Architekturteilen lebt. Die 15-tägige Tunisreise war ein koloristisches, atmosphärisches Erweckungserlebnis für den jungen Maler, ein letzter Höhepunkt seines so kurzen und so überbordenden Schaffens. Fünf Monate nach der Reise fiel Macke 27-jährig an der Front in der Champagne.

Was dieses Tuniserlebnis in dem Maler ausgelöst hat, lässt sich gerade im Kunstmuseum Bonn erahnen, vergleicht man sein märchen- und klischeehaftes Blatt "1001 Nacht" von 1913 mit den 1914 in Tunis entstandenen lebendigen Eindrücken, die mal schnappschussartig spontan wirken, mal akkurat komponiert und mit Verve umgesetzt. Eine Handvoll erlesener Tunis-Bilder schließt die Jubiläumsausstellung des Kunstmuseums ab, die mit 50 Aquarellen und Zeichnungen aus eigenem Macke-Bestand (insgesamt 200 Blätter) sämtliche Facetten des Werks beleuchtet. Zählt man die rund 30 Gemälde Mackes der Dauerausstellung hinzu, bietet sich den Besuchern eine exquisite Ausstellung, um weltweit Museen Bonn beneiden dürften. Quasi aus dem Stand gelingt hier eine hochkarätige Werkschau - Spiegelbild einer klugen Ankaufs- und Erwerbungspolitik und des großzügigen Engagements vieler Sammler, vornehmlich die Familie Macke, die dem Haus Blätter schenkten oder Dauerleihgaben zur Verfügung stellten.

"Macke ist so etwas wie die DNA des Hauses", sagt Kunstmuseumsintendant Stephan Berg und verweist auf die Anfänge einer professionellen Sammlungspolitik in Bonn mit dem Erwerb von Mackes Zeichnung "Seiltänzer" im Jahr 1948 und dem gleichnamigen Gemälde im Jahr darauf. Ferner nennt er das auf Macke fußende Profil des Hauses: "Malerei, Farbe, Licht". Berg sieht die Ausstellung auch als Brückenschlag zur Eröffnung des neuen August Macke Museums (Macke Haus plus Erweiterungsbau) im Oktober.

Kurator Volker Adolphs hat eine spannende Auswahl getroffen, die alle wichtigen Phasen des Malers zeigt. Frühe Zeichnungen sind darunter, Porträts seiner Elisabeth und weiterer Familienmitglieder, Skizzenblätter, Ausblicke aus dem Wohnhaus an der Bornheimer Straße, Impressionen von der Bonner Nordstadt. Macke war der Natur und der Landschaft zugetan, was sich in Zeichnungen aus dem heimischen Garten wie vom Tegernsee zeigt. Fasziniert hat ihn die Welt der Zirkusleute, wovon eine Serie zeugt.

Ein untypisches Motiv für Macke jedoch ist eine Ziegelei mit rauchenden Schlöten in der Bonner Region. Geradezu verkrampft gibt er 1912 den Industriebau in der oberen Bildhälfte wieder, während er sich viel freier und in wunderbaren Pastelltönen der naturhaften Bühne in der unteren Bildhälfte widmet.

Das Experiment Abstraktion deutet sich hier an. 1913 beschäftigt sich Macke intensiver mit den Strömungen der Zeit, versucht sich im Kubismus, Futurismus und in der Abstraktion. Ohne letztendlich von der Gegenständlichkeit abzurücken. Adolphs hat eine "Abstrakte Form" neben "Leute bei den Reihern" (beide 1913) gehängt, um zu zeigen, wie subtil Macke die Abstraktion in seinen Bildkosmos einbaute. Das ebenfalls dort hängende Aquarell "Kinder im Gemüseladen" zeigt die Auslage des Geschäfts in abstrakter, schwerelos hingetupfter Auflösung.

Mackes unbeschwerter, unmittelbarer Zugriff auf die Welt - in dieser Schau kann man ihn spüren.

Quelle: http://www.rundschau-online.de/27964114 ©2017

Wiesloch-Walldorf

Filmclub WiWa zeigt: Hedis Hochzeit

08.06.2017

Hedis Hochzeit – Regie: Mohamed Ben Attia – 88 Min.

Der Filmclub Wiesloch-Walldorf zeigt am Donnerstag, den 8. Juni 2017  um 20.00 Uhr den tunesischen Spielfilm „Hedis Hochzeit“.

Ein fesselndes tunesisches Drama über einen verschlossenen jungen Mann, der als Außendienstverkäufer der Marke Peugeot arbeitet.

 Hedi, noch immer von seiner Mutter gegängelt und bevormundet, trifft auf einer seiner Touren eine freigeistige Frau, die als Animateurin in einer auch von deutschen Touristen besuchten Ferienanlage arbeitet.  

Durch sie lernt er eine ganz neue Welt kennen. Plötzlich steht er vor der Herausforderung, sich zwischen einem Leben in Tunesien und anderswo und zwischen zwei Frauen entscheiden zu müssen.

Der tunesische Regisseur Mohamed Ben Attia schildert den Konflikt eines jungen, erfolglosen Vertreters, der aus seiner vorgezeichneten Existenz ausbrechen will, aber nicht weiß, ob er die Kraft dazu hat.

Hedis Hochzeit wurde auf der Berlinale 2016 als bester Erstlingsfilm ausgezeichnet und erhielt einen Silbernen Bären für den Hauptdarsteller Majd Mastoura.

Dortmund: Das Kunstbonbon

„Der Duft von Jasmin“ - Malerei, Collagen und Objekte

13.05.2017

Diesen Titel gab Taieb Ayat seiner neuen Ausstellung, die am 13.05.2017 um 15 Uhr im Kunstbonbon (Chemnitzer Str. 11, 44139 Dortmund) eröffnet wird.

Der Künstler - in Tunesien geboren – bringt uns seit Jahren mit seinen Bildern in leuchtenden, kräftigen Farben dem Leben in der Sonne und der Wärme seines Heimatlandes näher. Ein immer wiederkehrendes Motiv seiner Werke ist die Frau, häufig dargestellt mit Beigaben wie Fischen, Vögeln, Granatäpfeln oder Blüten. Die symbolische Bedeutung ist unübersehbar, auch wenn sie sich uns, als eher kühlen Mitteleuropäern, nicht sofort erschließt. Aber die märchenhafte orientalische Stimmung, die von Taieb Ayats Bildern ausgeht, ist deutlich spürbar und die Liebe zu den Schöpfungen der Natur strahlt aus jedem Werk.

Und nun hat sich der Künstler neuen Ausdrucksformen zugewandt: der Collage oder dem Relief. Wenn in seinen bisherigen Gemälden schon durch Stoffstücke oder Schnur eine sanfte Dreidimensionalität zu finden war, so sind es jetzt Kronkorken oder andere Fundstücke, die er akribisch nebeneinander setzt. Teilweise werden diese Kleinteile noch von einer Farbschicht überzogen, so dass sich die ursprüngliche Herkunft nicht mehr so leicht erkennen lässt, aber die Oberfläche mit wechselnden Licht- und Schattenvarianten zum entdeckenden Betrachten einlädt.

Und wir fragen uns, ob diese Gegenüberstellung von den klaren Farben und Formen der bisherigen Bilder und den Exponaten der neuen Werkreihe mit der sorgfältigen Aneinanderreihung von „Alltagsmüll“ nicht ein kritischer Hinweis auf das Leben (wie es sein sollte und wie es sich real darstellt) ist. Ob wir nicht vor lauter „Beigaben“ im Alltag den Blick auf das Schöne und Wichtige verlieren. Und damit unsere Sinne für so zarte Erlebnisse wie den Duft von Jasmin zu abgelenkt sind.

Außerdem werden auch Beispiele von Objekten gezeigt, die bei Besuchen in Tunesien entstanden sind. Unter Anderem auch ein Stuhl in der typischen Bildsprache von Taieb Ayat.

Die Ausstellung dauert bis zum 20.06.2017 und kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Kunstbonbons besucht werden.

Der Eintritt ist wie immer frei.

© 2017  - Generalkonsulat der tunesischen Republik in Bonn

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